Diesmal hatte es mich bis in die Nähe der holländischen Grenze nach Nettetal in den Stadtteil Kaldenkirchen verschlagen. Der Grund war das fünfte Titans-Festival und die Veranstalter hatten ein wirklich starkes Billing auf die Beine gestellt. Etwa 150 Leute fanden den Weg ins King's. Die Diskothek stellte sich als feine Location mit ausreichend großer Bühne heraus. Der Rahmen für eine tolle Veranstaltung war also bestens.

Als Opener durfte gleich die Band mit dem weitesten Anfahrtsweg auf die Bretter. CRYSTALLION waren angetreten um ihr gutes Debütalbum "A Dark Enchanted Crystal Night" vorzustellen. Und das richtig umfangreich, denn die Bayern haben einfach das komplette Album auf die Setlist gepackt. Live kamen die Songs nochmal deutlich wuchtiger rüber als auf der Scheibe, sicher auch weil sich die Süddeutschen kräftig ins Zeug legten und eine tolle Performance ablieferten. Da war jederzeit Bewegung auf der Bühne und der tolle Sound rundete den Auftritt ab. Dazu ist Sänger Thomas Strübler wirklich ausgesprochen gut bei Stimme. Als Zugabe hatten CRYSTALLION sogar noch das Dio-Cover "Rainbow In The Dark" im Gepäck und das wurde sogar richtig gut rübergebracht. Tolle Vorstellung der Fantasy Metal Band!

Setlist Crystallion:


Guardians Of The Sunrise
Eternia
Visions
Crystal Clear
Tears In The Rain
The Final Revelation
Dragonheart
-----------------------
Burning Bridges
-----------------------
Rainbow In The Dark (Dio-Cover)

Schlechte Gigs von STORMRIDER gibt es nicht. So konnte die Power Metal Formation aus Herne auch an diesem Abend überzeugen. Dabei haben sich die Jungs einige Knüppel selbst zwischen die Beine geworfen, z.B. fiel ab und zu die Gitarre von Ingo aus, mal war das Kabel direkt aus der Gitarre raus, mal am Verstärker und außerdem fehlte "Let Metal Reign" in der Setlist. Eine Band wie STORMRIDER bringt sowas aber nicht vom Kurs ab. Mit "Stormrider", "Die Or Prevail" und "Shipwrecked" wurde gleich mal gestartet und die Gewinnerseite angesteuert. Zwei neue Stücke ("Warpath" und "Impure") konnten ebenso überzeugen wie die ganz alten Stücke "Armies Of Valor" und "March On". Bei der Zugabe "March On" poste Sänger Stefan dann auch endlich mit seiner Axt die ihm von einem Fan gereicht wurde. Hatte er wohl ganz vergessen das gute Stück?! Immer wieder ein Vergnügen die Jungs live zu sehen, ich bin schon auf das nächste Album gespannt.

Setlist Stormrider:


Stormrider
Die Or Prevail
Shipwrecked
Warpath
Armies Of Valor
Never Surrender
Castle Walls
Impure
Sails On Fire
-----------------------
March On

DESTINATION'S CALLING hatten den Vorteil bereits letztes Jahr an gleicher Stelle abgeräumt zu haben und sie sich somit vor Ort bereits eine kleine Fanschar erspielen konnten. Die hatten sich auch artig an der Bühne versammelt um das Quartett auch diesmal abzufeiern. Mit neuem und zudem sehr starken Album ("Invisible Walls") im Gepäck konnte die Formation auch einiges auffahren. Auf das aktuelle Album war dann natürlich auch der Schwerpunkt der Setlist gelegt. Songs wie "Invisible Walls", "Disconnected", "Sentenced" und "Fallen From Grace" machen nicht nur auf der Scheibe eine gute Figur sondern gefallen auch live. Natürlich wurde auch altes Material wie "Sign Of Glory" und "Walls Of Babylon" nicht vergessen. Nach den Zugaben "Still Belivin" und "Destination's Calling" und 67 Minuten war Feierabend. Bis dahin gab es aber eine gute Vorstellung bei der immer wieder vor allem Gitarrist Markus die Haare fliegen ließ. Ganz nebenbei war das alles auch gesanglich erste Sahne. Jetzt hat mich die Melodic Metal Band auch noch live überzeugt.

Aus dem Saarland waren MESSENGER angereist. Dass hiermit ein würdiger Headliner gefunden war, dürfte sowieso schon vorher klar gewesen sein. So konnte die Band dann auch eine mitreißende Vorstellung abliefern. Frontmann Siggi stellte einmal mehr seine Extraklasse unter Beweis. Beim Helloween-Cover Dr. Stein zeigt er deutlich das er gesanglich mit einem Michael Kiske locker mithalten kann. Ansonsten gab es aber ausschließlich Eigenkompositionen. Bei "Titans" durfte die Titans Of Power-Crew als Gesangsunterstützung fungieren. Nett, aber sicher gesanglich keine Aufwertung ;-) Desweiteren waren es besonders die Kracher wie "Pharaoh", "Pray To Odin" und "Kill The DJ!" die die verbliebende Meute (der Zeiger deutete bereits Richtung 2 Uhr) in Stimmung versetzte. Leider gab es ausgerechnet beim starken "Under The Sign" kleine technische Probleme. Nach 78 Minuten war Schicht im Schacht. Einerseits hätte ich gerne noch mehr gesehen, aber andererseits war ich inzwischen auch etwas geschafft. Tolle Veranstaltung und tolle Stimmung!

Setlist Messenger:


Feel the Fire
Intruders
New Hope
Revolution
Dr. Stein (Helloween-Cover)
Under The Sign
Asylum X-T-C
Pharaoh
Titans
Pray To Odin
Kill The DJ!
Gitarrenduell
Make It Right
Broken Mirror
-----------------------
Metal Day

(Tutti)

Diese und weitere Bilder zu diesem Konzert gibt es in unserer Galerie!

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