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interview orphanedland 20130924 01ORPHANED LAND befinden sich derzeit auf großer Europatournee und da kann ich mir ein solches Konzert natürlich nicht entgehen lassen. Mit „All Is One“ hat die Band zudem vor kurzem ein Album auf den Markt gebracht, das sich mehr als nur sehen lassen kann. Für mich ist der neueste Output der Band der Beste ihrer Geschichte. Gerade durch Eingängigkeit und den Verzicht auf zu viele progressive Elemente, aber auch durch den Verzicht auf Growls kann „All Is One“ auf ganzer Linie überzeugen. Außerdem gab es gegenüber dem letzten Album auch personelle Änderungen, Gitarrist Chen Balbus ersetzt das langjährige Mitglied Matti Svatizky, das 2011 aus persönlichen und beruflichen Gründen die Band verlassen hat. Grund genug also, sich mit der Band, genauer gesagt mit Chen Balbus, einmal zu unterhalten.

 

Anne: Chen, wie geht es dir?  

Chen: Mir geht es gut. Wir hatten heute viel zu tun. Ich bin froh, daß dieser Club hier so zentral liegt, wir haben ein Musikgeschäft gefunden und ließen dort unsere Bouzouki reparieren.  

Anne: Das ist schön zu hören. Ihr habt eure Tour mit einem Akustikkonzert in Berlin eröffnet. Was für eine Erfahrung war das und habt ihr so etwas zuvor schon einmal gemacht?

Chen: Die Band hat schon früher Akustikshows gespielt, aber ich denke, nie mit so vielen Beteiligten. Bei dieser Show hatten wir 9 Chorsänger, einen Cellisten, eine Geigerin und einen Klarinettisten. Es war großartig. Wir haben nicht mit ihnen geprobt, erst einen Tag davor. Ich erinnere mich, daß ich an alle E-Mails schrieb mit Noten und Akkorden und Fragen, was wir wann wie wo machen… Und als wir mit der Band in Israel geprobt haben, war es… Nun, es klang gut, aber ich fand, es könnte besser klingen. Uns fehlten einfach so viele Instrumente. Und als wir dann hier waren und alles zusammen hörten, mit all den anderen Musikern – war es so unglaublich. Ich war völlig hin und weg und wir hatten sehr viel Spaß bei der Sache.  

Anne: Schön! Die erste Show war ja ausverkauft, war die zweite [kurzfristig angesetzt, da die erste ausverkauft war, Anm. d. V.] auch ausverkauft?

Chen: Auch ausverkauft. Zuerst hatten wir eine Show, dann war die ausverkauft, also setzen wir noch die zweite an, und die war auch ausverkauft. Also setzten wir noch eine dritte Show an, ganz spontan.

Anne: Wirklich, eine dritte?

Chen: Ja, wirklich, mit nur einem Tag Vorlauf.

Anne: Und waren bei dem dritten Auftritt viele Leute?

Chen: Bei der dritten waren nicht so viele, der Saal war vielleicht halbvoll.

Anne: Das ist die erste wirklich lange Headlinertour, die ihr spielt. Was sind deine Erwartungen?

Chen: Zunächst einmal freue ich mich, daß es eine Tour ist, die 2 Monate dauert, denn sie wird uns als Band wirklich zusammenschweißen. Denn alles in allem ist eine Band doch auch eine Familie. Und wir werden so viele schöne Orte sehen und für so viele Leute überall in Europa spielen. Wir stellen unser Album vor und verbreiten die Botschaft von „All Is One“.

Anne: Eure Vorbands kommen aus Palästina und Jordanien. Wie kommt ihr mit diesen Leuten in Berührung, woher kennt ihr sie und wäre es auch möglich, daß ihr in eurer Heimat zusammen auftretet oder ist das nur im Ausland möglich?

interview orphanedland 20130924 02Chen: Mit arabischen Bands in Berührung zu kommen war früher schwerer. Aber heute haben wir Facebook und Computer und jeder kann uns eine Botschaft oder ein Video über Facebook schicken. Wir sind alle erreichbar. Und wenn wir eine Nachricht von einer Band aus Syrien oder Iran oder Irak bekommen – wir kümmern uns nicht drum, was dort politisch abgeht, wir interessieren uns für die Musik. So haben wir eigentlich die meisten Bands auf dieser Tour kennengelernt, z.B. KHALAS, die bald zum Tourtross dazustoßen werden. Und BILOCATE, ich glaube, sie kommen aus Jordanien. Sich mit ihnen zu treffen ist – wie ich gesagt habe – es geht nur um die Musik, nicht um die Politik. Was war der zweite Teil der Frage?  

Anne: Wäre es möglich, daß ihr auch in euren Heimatländern zusammen auftretet, oder ist das nur z.B. in Europa möglich?

Chen: Hm…ich glaube, es ist möglich, daß sie nach Israel kommen. Ich glaube nicht, daß wir Beschränkungen für Inhaber arabischer Pässe haben. Die Leute können kommen. Ich weiß von einigen Syrern, die nach Israel kommen wollten, dann aber aufgrund von Sicherheitsbedenken Angst hatten, ihr Land zu verlassen. Aber das ist kein großes Ding. Wir sind z.B. mit KHALAS schon zusammen aufgetreten, da sie in Israel wohnen und die sind Araber.

Anne: Kannst du für unsere Leser einmal die Situation von Metalfans im nahen Osten und speziell in Israel beschreiben?

Chen: Um ehrlich zu sein gibt es große Unterschiede für die Fans im mittleren Osten und in Israel. Israel ist ein demokratisches Land und wir haben keine Verbote. Wir machen, was wir machen wollen. Ich weiß, daß es in vielen Ländern verboten ist, Metal zu hören, es ist verboten, schwarze Kleidung zu tragen. Wirklich verrückte Sachen, wo ich mich frage: „Warum? Es ist doch nichts schlechtes. Laßt die Leute doch die sein, die sie sein wollen.“ Aber in Israel können wir machen, was wir wollen. Wir spielen Metal und die Regierung unterstützt uns, weil wir so eine schöne Botschaft der Einigkeit und Brüderlichkeit verbreiten. Wir bekommen jedwede Unterstützung, sogar von Leuten, die gar keinen Metal hören. Sie sagen „Ich mag keinen Metal, aber ich wünsche diesen Leuten alles Gute! Ich mag, was sie tun” Die positive Botschaft verbreiten und so.  

Anne: Das ist schön, daß euch so viele Leute mögen. Ich finde, auf „All Is One“ gibt es einen Kontrast zwischen der Musik und der Botschaft. Zumindest für uns Europäer klingt die Musik sehr fröhlich, aber die Botschaft in den Texten ist natürlich sehr ernst.

Chen: Genau.

Anne: Habt ihr Angst, ihr könntet falsch verstanden werden? Vielleicht von den europäischen Fans?

Chen: Nein, das glaube ich nicht. Denn wenn die Leute Musik hören, besonders wenn sie unsere Musik hören, dann denke ich, sollte man nicht mit den Ohren hören, sondern mit dem Herzen. Die Tatsache, daß wir all diese fröhlichen Elemente und diese typischen Sounds des Nahen Ostens verwenden, ist nur unsere Art zu zeigen, was wir täglich hören. Darum ist es für uns ganz natürlich, das alles in unserem Sound zu haben – All is one (lacht). 
 


"Unsere Musik [...] sollte man nicht mit den Ohren hören, sondern mit dem Herzen."



Anne: Ich finde, “All Is One” klingt klarer und nicht so vertrackt wie eure alten Scheiben. Die klingen immer ein wenig chaotisch. Aber “All Is One” geht ziemlich geradeaus. Habt ihr das so geplant?

Chen: Es war geplant. Da “Mabool” und “ORwarriOR” solch komplexe und progressive Alben sind. Wir dachten „Ok, wir haben komplexe Alben gemacht, aber wir haben nie ein Album gemacht, das so direkt ist.“ Zum Beispiel Kobis Gesang ist wunderbar und schreit dir die Botschaft direkt ins Gesicht. Es gibt keinen Weg, es nicht mitzubekommen, was wir zu sagen haben. In den vorherigen Alben haben wir immer Zitate aus den Büchern verwendet um zu zeigen, daß wir alle Brüder sind, aber dieses Album sagt es einfach gerade heraus. Wir sind alle gleich.

Anne: Ich habe in einigen Interviews gelesen, daß Kobi gesagt hat, daß “All Is One” ein sehr wütendes Album der direkten Worte ist. Aber – man würde dann Growls erwarten. Doch es gibt nahezu keine Growls auf dem Album. Das ist überraschend, aber mir gefällt es. Ich finde, sein cleaner Gesang paßt sehr gut zu eurer Musik – besser als die Growls.

Chen: Er hat eine wunderbare Arbeit gemacht. Er hat mich im Studio ein paarmal zum Weinen gebracht (lacht). Nun, zuerst legten wir fest, daß auf diesem Album keine Growls sein sollten. Aber als wir im Studio „Fail“ einspielten und wir uns die Musik und den Text anhörten, wo es einfach nur um Versagen, das Versagen der Menschheit, das Versagen der Menschen, zu erkennen, daß wir alle gleich sind, geht, stellten wir fest, daß es ein wütendes Stück mit Growls sein mußte. Darum haben wir das geändert und das war eine Überraschung für viele Fans. Ich denke nicht, daß man Growls haben muß um zu zeigen, wie wütend man ist. Das ist auch eine Möglichkeit, aber die Wut wird hier durch den Text verdeutlicht.

Anne: Ja, ich denke auch, Menschen, die sehr laut werden, wenn sie wütend sind, sind nicht so gefährlich wie Leute, die eher ruhig bleiben.  

Chen: Nun, wir sind wütend, aber wir wollen, daß die Leute es verstehen und Gefallen daran finden.

Anne: Auf dem Album habt ihr die palästinensische Sängerin Mira Awad. Ist sie eure neue Sängerin oder wird sie nur auf diesem Album zu hören sein?

Chen: Zuerst hatten wir Shlomit Levi auf unseren früheren Alben. Sie ist großartig, aber sie ist mit ihrer Familie in die USA gezogen und ich weiß nicht, was sie im Moment macht. Für dieses Album war das gut, weil wir nicht immer gleich klingen wollen. Wir wollen den Sound verändern. Ich kannte Mira vorher nicht. Wir trafen sie und fragten sie, ob sie mit uns singen möchte und ihr gefiel die Idee. Sie ging mit uns ins Studio. Sie hat eine der talentiertesten Stimmen, die ich je gehört habe. Sie klang so wunderschön. ORPHANED LAND besteht aus fünf Leuten, alle anderen sind Gäste. Es ist immer gut, wenn andere Leute auf den Alben auftauchen, aber im Prinzip besteht ORPHANED LAND aus fünf Personen.

interview orphanedland 20130924 03Anne: Ihr werdet dann wohl nicht mehr mit Shlomit zusammenarbeiten, wenn sie jetzt so weit weg wohnt.

Chen: Im Moment ist das aufgrund der Entfernung nicht möglich. Aber unser Haus steht für sie immer offen, wenn sie zurückkommen und mit uns singen möchte. Die hat bei allen Alben ihre Ideen eingebracht. Sie brachte uns “Sapari” und die jemenitischen Parts. Die stamen von ihr. Sie hat auch einen Anteil an ORPHANED LAND.

Anne: Ihr habt ein Video für “Brother” und “All Is One” gemacht. Gibt es Pläne, noch weitere Videos zu machen?

Chen: In der Tat planen wir so etwas gerade. Es ist nur eine Idee, die jetzt auf Tour entstanden ist. Vielleicht für „Let The Truce Be Known“ oder „Fail“. Wir haben kürzlich auf Facebook unsere Fans gefragt, für welchen Song sie gerne ein Video hätten. Viele Leute haben geantwortet und Vorschläge gemacht und so lange die Fans etwas wollen, versuchen wir, es zu liefern.

Anne: Ich denke, ein Video zu “Fail” ware cool.

Chen: Ich auch. Weil es so eine Art Soundtracksong ist.

Anne: Ja, das stimmt. Für eure letzte CD, glaube ich, habt ihr einige Kritiken bekommen bezüglich des Artworks, weil die Juden auf dem Boden knieten….

Chen: Ah, für  “OrwarrioR”…

Anne: Genau. Habt ihr eigentlich auch für das neue Coverartwork negative Kritiken bekommen, weil das Symbol für den Islam, der Mond, nicht aufrecht steht sondern liegt und das unterste Symbol ist?

Chen: Darüber habe ich bis jetzt noch nicht nachgedacht (lacht). Aber nein, es war auch nicht so geplant. Ich erinnere mich nur, daß wir die fertige Arbeit vom Coverkünstler bekamen, mit dem wir zusammengearbeitet haben. Und wir sagten nur „Wahnsinn, das ist fantastisch!” und das ist es. Es gibt keinen anderen Weg, um „All Is One“ zu beschreiben und alles in einem Bild zu vereinen. In Bezug auf Kritiken: Natürlich gibt es immer positive und negative Kritiken. Aber es steckt eine gute Absicht dahinter. Laß uns hoffen, daß die Leute, die es nicht gleich sehen, die Bedeutung dahinter verstehen. Es geht nicht darum, ob das Zeichen des Islam aufrecht steht oder nicht, es geht darum, daß wir alle gleich sind.

 


"Musik bietet viel mehr als jede andere Religion."

Chen Balbus spricht wahre Worte


 

Anne: Ja, das ist wahr. Aber ich könnte mir vorstellen, daß einige Leute, die eure Botschaft nicht verstehen, diesen Punkt kritisieren könnten. Ihr habt vor einiger Zeit die türkische Staatsbürgerschaft beantragt. Was ist aus dieser Sache geworden?

Chen: So ziemlich – nichts. Wir haben sie beantragt und dann waren da Unruhen – die Unruhen in der Türkei – und all diese schlimmen Situationen. Es ist einfach noch nichts passiert, wir warten immer noch auf eine Antwort.  

Anne: Also wurde in der Sache noch nichts entschieden?

Chen: Nein.

Anne: Wenn ihr die türkische Staatsbürgerschaft hättet, würdet ihr davon auch persönlich Vor- oder Nachteile haben? Ich denke, wenn ihr die türkische Staatsbürgerschaft hättet, dürftet ihr vielleicht auch auf dem Dubai Rock Festival spielen.

Chen: Ganz genau. So ist der Plan. In erster Linie lieben wir die Türkei. Sie ist unser zweites Zuhause und immer wenn wir dorthin kommen fühlt es sich genauso an als wären wir zu Hause. Als forschten wir nach, ob wir die türkische Staatsbürgerschaft beantragen können, da wir ja auch vier Friedenspreise von der Regierung bekommen haben. Und wir überlegten, daß es uns helfen würde, in Ländern zu spielen, in die wir mit einem israelischen Paß nicht einreisen dürfen. Das war die Idee dahinter. Für diese Menschen zu spielen, die gerne unsere Musik hören, aber die nicht nach Israel oder in die Türkei kommen können. Wir könnten dann zu ihnen kommen.

Anne: Das klingt nach einem guten Plan. Aber müßtet ihr dann nicht in die Türkei ziehen? Oder könnt ihr in Israel bleiben?

Chen: Nein, es ist keine richtige Staatsbürgerschaft. Ich weiß nicht, wie ich es richtig definieren soll. Es ist mehr eine Ehrenstaatsbürgerschaft. Wir machen das im Sinne des Friedens.  

Anne: Also würdet ihr beide Staatsangehörigkeiten haben? Israelisch und Türkisch?

Chen: Genau, zwei Pässe.

Anne: Ok. Wie wird euer Antrag in Israel gesehen?

Chen: Ja, wie ich schon gesagt habe, die Leute stören sich nicht an dem, was wir tun, denn es ist nur gut für Israel, um zu zeigen, daß wir nicht schlecht sind. Wir wollen Frieden. Wir wollen immer Frieden.

Anne: 1997 wart ihr aufgrund der politischen Gegebenheiten gezwungen, mit der Band eine Pause einzulegen. Habt ihr Angst, das könnte noch einmal passieren?

Chen: Das war nicht aufgrund von politischen Gegebenheiten. Die Band fiel einfach auseinander. Sie waren alle jung und wollten etwas Neues ausprobieren.

Anne: Oh, dann habe ich das falsch verstanden.

Chen: Ja, und spätter haben sie dann gemerkt, daß ORPHANED LAND wieder zusammen kommen sollten und daß wir das machen müssen.

Anne: Fans von Bands, die aus exotischen Ländern, oder Ländern, in denen es nicht so viele Metalbands gibt, möchten oft diese Länder selbst besuchen. Würdest du deinen Fans einen Besuch von Israel empfehlen?  

interview orphanedland 20130924 05Chen: Natürlich! Zweifelsohne! Keine der Bands, die mit uns befreundet ist und uns besucht hat, wollte danach wieder gehen. Das israelische Volk und vor allem die israelischen Fans sind sehr herzlich und enthusiastisch. Das liegt daran, daß wir ein kleines Land sind und immer in dem Wissen leben, daß wir etwas fürchten müssen, daß wir erschossen werden können und ähnliches. Darum feiern wir all diese Dinge. Früher sind keine Metalbands nach Israel gekommen. Nur alle paar Jahre einmal. Aber jetzt kommen immer mehr Metalbands und die Leute haben Spaß. Die Shows sind immer sehr gut besucht und es herrscht eine tolle Stimmung.

Anne: Und gibt es etwas spezielles, das du Leuten empfehlen würdest, die Israel besuchen?

Chen: Nun, ich denke, das erste, was jeder Tourist – nicht nur Metalfans, sondern Touristen generell, besuchen sollte, wenn er nach Israel kommt ist Haifa und Jerusalem. Denn Jerusalem ist eine der ältesten Städte und hat so viel zu bieten. Ich finde, „All Is One“ kann man in Jerusalem live erleben. In Jerusalem findet sich jede Religion. Christen, Moslems, Juden. Du kannst sehen, wie sie alle zusammen abhängen (lacht).

Anne: Ja, es ist ein wichtiger Ort für alle diese Religionen.

Chen: Ja, es ist genau der Ort, den du brauchst, um “All Is One” live zu sehen.

Anne: Was ist denn generell deine Meinung zur Religion? Denn es scheint oft so, als sei ORPHANED LAND eine relativ religiöse Band, aber auf der anderen Seite ist die Religion ja der Grund für all diese Konflikte.  

Chen: ORPHANED LAND benutzen religiöse Motive, weil es uns alle betrifft. Jeder hat eine Religion. Ich bin jüdisch, du bist Christ, er ist Moslem. Und das ist unsere Art zu versuchen, sie alle zu verbinden, indem wir ihre Motive benutzen. Aber ORPHANED LAND ist nicht religiös. Ich persönlich bin nicht besonders religiös. Aber ich denke, und das sagen wir immer in jedem Interview, es spielt keine Rolle, ob man Jude, Christ oder Moslem ist. Ich finde, Musik bietet viel mehr als jede andere Religion. Musik zeigt, daß du alle vereinen kannst, und die Leute dazu bringen kannst einander zu respektieren.

Anne: Ja, das ist wahr. Das war’s auch schon.

Chen: Das ging aber schnell.

Anne: Du hast so schnell geantwortet. Ich danke dir sehr, daß du dir die Zeit dafür genommen hast.

Chen: Es war mir eine Freude!

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