Boykott gegen Týr

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1 Jahr 8 Monate her #19667 von Anne
Anne erstellte das Thema Boykott gegen Týr
Von diesem Spruch hat er sich auch recht schnell distanziert....

news tyrboykott 01Mittlerweile pfeifen es die Spatzen ja schon von den Dächern, so dass es jeder mitbekommen haben dürfte: Gegen die Viking Metal-Band TÝR von den Färöern läuft derzeit eine Boykottaktion. Befeuert wird diese vom Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und diversen Privatleuten, die sich für Tierrechte einsetzen. Doch warum das Ganze? Auf den Färöern werden Grindwale gejagt und gegessen. Auch Mitglieder der Band essen Wal und nehmen an der Jagd auf sie teil. Nun hat Heri Joensen, Sänger und Gitarrist der Band am 27.07.2016 auf seiner Facebookseite ein Foto gepostet, das ihn dabei zeigt, wie er einen Wal zerlegt. Das Ganze garniert mit einem zugegebenermaßen dummen Spruch.

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1 Jahr 7 Monate her #19668 von Pfaelzer
Pfaelzer antwortete auf das Thema: Boykott gegen Týr
Sehr gute Auseinandersetzung mit dem Thema, die am Ende viele Walfangegner und überhaupt militante Vegetarier als das offen legt, was sie sind: Menschen, die vielleicht zu sehr an unseren Wohlstand gewöhnt sind. Ich frage mich, wo diese Personen sind, wenn es darum geht, irgendwelche Wilderer, die wirklich bedrohte Tierarten jagen, zu stoppen. Aber dazu müsste man dorthin gehen, wo es weh tut, das wollen die nicht, hinter einer Tastatur ist man halt doch am sichersten.

Wer kein Fleisch essen will, der soll das tun. Ob jetzt aus religiösen Gründen, wenn man das für richtig hält oder wegen der Gesundheit oder wegen Tierschutz, spielt keine Rolle. Wobei letzteres Argument immer ein wenig hinkt, es gibt genug Tiere, die könnten sich ebenso vegetarisch ernähren, die töten ihre Beute weit grausamer, als es ein Mensch je könnte. Da man die jetzt nur schlecht belehren kann, warum versucht man es beim Menschen? Und gerade den Beweis, dass der Mensch ein so hohes, intelligentes Wesen ist, müssen einige schon antreten, die sogar Clubs auffordern, Konzerte abzusagen.

Einfach jeden nach seiner Fasson leben lassen, vom Verzehr stirbt kein Tier aus. Aber gerade ideologische Minderheiten versuchen sich gerne mal stark zu machen, indem sie anderen ständig alles vorschreiben wollen. Nur kann man Menschen beim besten Wilen nicht vorschreiben, was sie zu essen haben, da hört es wirklich auf. Es gibt auch Gebiete aufder Erde, in denen essen Menschen Dinge, die wir nie esen würden, aber es sind andere Kulturen, das muss man eben anerkennen. Noch nicht einmal in den schlimmsten Diktaturen wurde da etwas vorgeschrieben, wenn es nicht schon vorher aus religiösen Gründen geschah.

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