ME_Hel_FrontCoverItalien ist die Heimat zahlreicher renommierter Black Metal Bands. Eine der wohl interessantesten dürfte MELENCOLIA ESTATICA sein, eine Band, hinter der die Frontfrau „Climaxia“ zusammen mit wenigen Session-Musikern steht.
Trotz ihres ungewöhnlichen Status konnte diese Band durch bereits zwei Alben alle Stimmen für sich gewinnen. Nun kommt mit „Hel“ der lang erwartete Nachfolger von „Letum“ (2008) heraus, der wieder einmal zeigt, wie gewaltig und intensiv Black Metal interpretiert werden kann.


Geboten wird ein fast schon surreales melancholisches Spiel, das sowohl finster, gruselig und aggressiv seinen Weg durch die Gehörgänge der Hörer bahnt. Gitarrentechnisch hochgradig ausgefeilte Kompositionen treffen auf atmosphärische, minimal eingesetzte Synthesizer und einen  sehr variantenreichen Gesang. Neben harschem Keifen kommen auch animalisches Growlen und ein märchenhaft verstörender Klargesang der Frontfrau zum Einsatz, was „Hel“ sehr hörenswert macht.
Außer der gefühlsbetonten Melancholie kommt auch eine bizarre psychedelische Komponente hinzu, die nicht nur mitreißt, sondern auch die Einzigartigkeit dieser Band unterstreicht.
Diese Band verkörpert die Essenz des Black Metals, indem sie die brachiale Kälte der alten skandinavischen Schule mit deren Aggressivität und der Emotionalität moderneren Schwarzmetalls  auf enorm rudimentäre aber dennoch avantgardistische Art und Weise kombinieren.

MELENCOLIA ESTATCA hat mit „Hel“ pures Kopfkino geschaffen, das den genialen Vorgängern locker das Wasser reichen kann. Sowohl die fortgeschrittene Reife, das altbekannte Feingefühl für bittersüße Romantik und vor allem die Vorliebe für rabiate Rohheit dominieren das Klangbild. Dieses Album begeistert an jeder nur erdenklichen Stelle mit Ideenreichtum und Umfang und hinterlässt den Hörer staunend. Obwohl „Hel“ nur knapp über vierzig Minuten geht kommt es einem nicht zu kurz vor, und trotz der experimentellen Elemente wirkt die Musik keineswegs abgedroschen oder überambitioniert. Fans von BLUT AUS NORD, EMPEROR und allgemein eher melancholischem, anspruchsvollem Black Metal werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen.  Auch sonst müsste diesem Album jedem gefallen, der etwas für handfeste Musik des extremeren Sektors übrig hat. Absolut empfehlenswert. (Jannick)


Bewertung: 9 / 10

Anzahl der Songs: 6
Spielzeit: 41:09
Label: Temple Of Torturous
Veröffentlichungstermin: 12.11.2012

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